Am Freitag, dem 23. 01. 2026, begaben sich die Klassen 8D und 8A auf eine Exkursion nach Wien. Erste Station war die Pfarrkirche Lichtental nahe beim Franz-Josefs-Bahnhof, welche besser unter dem Namen „Schubertkirche“ bekannt ist. Dank des Entgegenkommens von Herrn Mag. Heidelberger, dem Pastoralassistenten der Pfarre, konnten die Schülerinnen und Schüler auch jene Teile des Gotteshauses besichtigen, die normalerweise Besuchern nicht zugänglich sind. So gelangte die Gruppe auch auf die Empore der Schubertorgel. Diese Bezeichnung bezieht sich übrigens nicht nur auf den berühmten Komponisten Franz Schubert, der nur gelegentlich auf der eben genannten Orgel spielte, sondern auch auf seinen Bruder Ferdinand, welcher jahrelang in der Pfarre Organist war. Eduard Koller (8D) erhielt die Gelegenheit, einige Takte auf dem berühmten Instrument zu spielen. Er gab einen Auszug aus Johann Sebastian Bachs Chromatischer Fantasie in d-Moll zum Besten, wofür er begeisterten Applaus erhielt.
Nach einer erholsamen Mittagspause ging es weiter zum nächsten Programmpunkt, der Besichtigung des Heeresgeschichtlichen Museums. Auch die dortige Führung blieb nicht ohne musikgeschichtliche Bezüge. Besonderes Interesse erregte der Umstand, dass Beethoven mit seinem für das Regiment der Hoch- und Deutschmeister komponierten Marsch beim Publikum erfolglos blieb, während der von August Wilhelm Jurek, einem Gelegenheitskomponisten, geschaffene Deutschmeistermarsch bis heute oft und gern auf Platzkonzerten gespielt wird.
Text: Mag. Ernst Kudielka
Fotos: Sophie Steininger und Sama Bassam-Hussein (8D)








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