Podiumsdiskussion der LSV NÖ

Am 11. Jänner 2023 nahmen die Schüler:innen der 7A und 7B gemeinsam mit Herrn Professor Waldhäusl und Frau Professor Lahner-Ranftl den Weg nach St. Pölten auf. Ihr Ziel: Das Festspielhaus. Hier veranstaltete die Landesschüler:innenvertretung Niederösterreich eine Podiumsdiskussion, bei der alle Spitzenkandidat:innen bzw. Vertreter/innen, der Landtagsparteien partizipierten. Dies war eine einmalige Möglichkeit für die Jugendlichen, welche zum ersten Mal bei einer Landtagswahl wahlberechtigt sind, sich live ein Bild von den Parteien zu machen, um schlussendlich am 29. Jänner die für sie geeignete Wahl zu treffen.

Fokus der Debatte waren vor allem Bildung, Wohnen und Klima, eben Themen, die für Jugendliche dieser Generation wichtig sind. Neben den Leitfragen der Moderatorin, konnten auch Schüler:innen Fragen direkt an die Politiker:innen stellen. Eine ziemlich kontroverse Frage, die sich viele Jugendliche stellten war wörtlich: „Wann Bubatz legal?“ also wann es zur Legalisierung von Cannabis kommen wird. Die Meinungen hierbei waren sehr gespalten, während sich die NEOS und Grünen Spitzenkandidat:innen und die SPÖ Vertreterin sofort für die Entkriminalisierung des Rauschmittels stark machten—„Einen Ofen rauchen ist kein Verbrechen“, so Amelie Muthsam, die SPÖ Vertreterin und ehemalige Schülerin des BORG— sprach sich der FPÖ Spitzenkandidat klar gegen den legalen Konsum von Cannabis aus. Die ÖVP Vertreterin jedoch wich einer Aussage aus und meinte, dass dies von Experten beantwortet werden solle.

Eine weitere häufig gestellte Frage handelte von der Sorge um ausreichende Finazierung im Bereich der Schulen und vor allem der Digitalisierung. Erstaunt über die verantwortungsvolle Frage und das Bewusstsein, dass „das Geld nicht auf Bäumen wächst“, so Udo Landbauer, waren sich die Politiker:innen relativ einig mit der Aussage, dass mehr Mittel benötigt werden. Allerdings waren die Lösungsansätze eher gespalten, während die linksorientierten Parteien eher dafür sprachen, die Mittel für anderen Bereichen zu kürzen und eher in die Bildung zu investieren —„Für die Bildung sollte nichts zu teuer sein“, so Amelie Muthsam—vertraten die rechtsorientierteren Parteien eher den Standpunkt, dass es eben nur eine gewisse Menge an Ressourcen gibt und dehalb nicht zwingend andere Bereiche weniger erhalten sollten. Die ÖVP Vertreterin Teschl-Hofmeister, welche in den letzten fünf Jahren Landesrätin für Bildung war, sprach sich auch häufig für die Ziele aus, die in den letzten Jahren in Niederösterreich erreicht wurden.

Im Großen und Ganzen konnten sich die Schüler:innen an diesem spannenden Tag einen Eindruck von den Parteien machen. Die Diskussion trug dazu bei Klarheit unter den Jugendlichen zu schaffen und sie zu politisch-gebildeten und informierten Individuen zu machen. Jetzt sind sie fit für die Wahl.

Laura Treml (7A)

 

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